Vorträge und Führungen
2. März 2010
20 Uhr, Pfarrzentrum Gößweinstein
Kunigunde - Kaiserin und Heilige
Vortrag mit Bildern von Lore Kleemann (Bamberg)
Am 1. November 1007 wurde das Bistum Bamberg auf die Initiative von König Heinrich II. auf der Reichssynode in Frankfurt gegründet. Kunigunde von Luxemburg erwies sich an seiner Seite nach Erziehung, Klugheit, Frömmigkeit und Herrschertalent als ebenbürtig. Nach dem Tod ihres Mannes legte sie alle weltlichen Würden und Ämter ab und lebte fortan als einfache Nonne in ihrer Klostergründung Kaufungen, wo sie am 03. März 1033 verstarb. Zahlreiche Gedenktage und Kunstwerke verweisen noch heute auf die Bedeutung der Heiligen im Bistum Bamberg. Der Vortrag Kunigunde - Kaiserin und Heilige zeigt ihr Leben und ihre Verehrung in Darstellungen der bildenden Kunst.
16. März 2010
20 Uhr, Pfarrzentrum Gößweinstein
Lauft Jung und Alt, lauft Groß und Klein:
Die Uetzinger Wallfahrt nach Gößweinstein.
Vortrag mit Bildern von Archivoberinspektor Elmar Kerner
Alljährlich macht sich am Dreifaltigkeitssonntag eine Fußwallfahrt aus der Pfarrei Uetzing auf den Weg nach Gößweinstein. Bisher lagen die Ursprünge und die Geschichte dieser Wallfahrt im Dunkeln. Der Diplomarchivar Elmar Kerner M.A., selbst Wallfahrer, hat zahlreiche historische Quellen ausgewertet und die Entwicklung dieser Wallfahrt bis zur Mitte des 17. Jahrhunderts zurückverfolgt. Dabei zeigt er auf, wie die Ereignisse in Uetzing mit der allgemeinen Entwicklung der Volksfrömmigkeit und der politischen Verhältnisse in Franken korrespondieren. Auch geht er der Frage nach, warum Wallfahrten gerade heute wieder junge Menschen ansprechen.
30. März 2010
20 Uhr Pfarrzentrum Gößweinsteine
Barockkatholiszismus am Beispiel der Wallfahrt nach Gößweinstein
Vortrag mit Bildern von Ilona Mages M. A. (Wien)
Für die katholische Welt sei es nicht angebracht, das 18. Jahrhundert als das der Auflklärung zu bezeichnen, vilemehr sei der größte Teil der Bevölkerung noch bon der barocken Kultur geprägt gewesen, so Peter Hersche. Auch die Wallfahrt nach Gößweinstein, die im Jahrhundert der Aufklärung einen enormen Anstieg und einen echten Höhepunkt erlebte, kann in vielen Punkten als typisch barocke Wallfahrt bezeichnet werden. Was an einer Wallfahrt als typisch barock geleten kann und inwieweit dies auf die Gößweinsteiner Wallfahrt zwischen 1650 und 1800 zutrifft, soll in diesem Votrag näher beleuchtet werden.
Führungen
Abgesehen von den regulären Öffnungszeiten sind Führungen auch nach Absprache möglich.
Freitags - Unterwegs in der Wallerei...
November bis April werden keine regulären Freitagsführungen angeboten (Wintersaison).
In der Hauptsaison (Mai - Oktober) heißt es wieder jeden Freitag um 14 Uhr „unterwegs im Wallfahrtsmuseum Gößweinstein“.
- Was ist ein Berufspilger?
- Was steht im wichtigsten Buch zum hl. Jakobus?
- Welche Bedeutung hat die großartigste Kirche der Fränkischen Schweiz im Werk des genialen Barockarchitekten Balthasar Neumann?
Die Führung durch das moderne, nach künstlerischen Gesichtspunkten gestaltete Museum gibt Ihnen Antwort.
Das Museumserlebnis ist die perfekte Ergänzung zum Besuch der Wallfahrtskirche gleich nebenan.
Hier finden Sie u. a. die Originalentwürfe der Deckengemälde und eine silberne Wandelglocke mit der Darstellung der mittelalterlichen Vorgängerkirche. Und für Kinder gilt es: Wer findet Walli, die Wallfahrtsmaus?
Die Führung plus Eintritt kostet 5 Euro, ermäßigt 4 Euro.
Kinder bis 6 Jahren sind frei.
Mit Walli durch die Wallerei
Wir besuchen Walli, die Wallfahrtsmaus, und ihre Freunde. Wir erfahren vom Wallfahren, Beten mit Perlenketten und von besonderen Geschenken an Gott; davon, was es mit den Wachspuppen auf sich hat und warum Babys früher "gefatscht" wurden.
Eine Mitmachführung, besonders geeignet für Kinder zwischen sechs und zwölf Jahren, aber auch für jüngere und ältere Gäste. Mausesprüche und Walli-Geschichten garantiert!
Die Führung dauert ein-einviertel bis anderthalb Stunden und kostet 35.- Euro zuzüglich Eintrittspreis pro Person (Kinder unter sechs Jahren frei). Die Führung ist auf Anfrage zu buchen. Die Teilnahme von einem Erwachsenen ist Bedingung.
|