Vorankündigung, 1. Nov. 2018 - 30. Juni 2019:

Frauen für den Frieden
Noble Frauen für den Frieden...

Bertha von Suttner
...und das Coburger Friedensfräulein,
Anna Bernhardine Eckstein

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Ausstellungen zum Thema Krieg gab und gibt es gerade in der letzten Zeit immer wieder, sei es zur Jährung eines unseligen Weltkrieges oder dem Dreißigjährigen in Deutschland. Als Kontrapunkt dazu räumt das Wallfahrtsmuseum Gößweinstein den Friedensfrauen einen Platz ein und reiht sich damit ein, in die Aktionen zu einer neu entstehenden weltweiten Friedensbewegung (z. B. women wage peace, friedensweg).
In Zusammenarbeit mit dem Friedensmuseum Nürnberg werden Frauen unterschiedlicher Nationalität und gesellschaftlicher Herkunft vorgestellt, die für ihr Engagement den Friedensnobelpreis bzw. den Right Livelihood Award, den sog. "Alternativen Friedensnobelpreis" erhielten.
Die Friedenslernwerkstatt Meeder steuert nicht zuletzt mit Anna Bernhardine Eckstein eine gebürtige Coburgerin bei, die 1913 für ihr unermüdliches Wirken in der internationalen Friedensbewegung beinahe in den illustren Kreis der Friedensgeehrten aufgenommen worden wäre. Karl Eberhard Sperl, der die "Friedens-Anna" als Pfarrer von Meeder 1981 wiederentdeckte, wagte sogar die Vermutung, Fräulein Eckstein hätte mit dem Preisgeld von 1 Million Dollar den Krieg verhindern können. Mit ihren Ideen einer Weltfriedenspetition, eines Völkerbundes und Schiedsgerichte für den Frieden, war Anna Vorreiterin für so manche Maßnahme auf dem Weg in eine friedlichere Welt.
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